Meldungen in der lokalen Presse ums Weltgeschehen


hier werden in willkürlicher Reihenfolge Pressemeldungen (soweit ich sie mitkriege) zum Taxi aus aller Welt kurz aufgemerkt


Gast muss Taxifahrer akzeptieren
Ausländische Taxilenker dürfen nicht abgelehnt werden
Düsseldorf (dpa) - Ausländische Taxifahrer dürfen nicht durch ihre Funktaxizentrale von bestimmten Fahrten ausgeschlossen werden. Dies hat das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf am Freitag entschieden. Das Urteil ist bereits rechtskräftig.
Eine Duisburger Funktaxizentrale hatte ihren Kunden seit 1997 angeboten, speziell einen deutschen Fahrer anfordern zu können. Dagegen hatten mehrere türkische Taxifahrer geklagt, weil sie sich durch das Angebot diskriminiert fühlten. Das OLG untersagte der Taxizentrale nun diesen Kundenservice, weil dadurch das Prinzip der Gleichbehandlung aller angeschlossenen Taxifahrer verletzt werde. Eine Revision gegen dieses Urteil beim Bundesgerichtshof ließen die Richter zudem nicht zu.
Der Anwalt der Taxizentrale hatte argumentiert, die Zentrale gebe nur die Kundenwünsche weiter. Wegen des harten Konkurrenzkampfes von zwölf Funktaxi-Unternehmen in Duisburg sei dies überlebenswichtig. Eine Diskriminierung der ausländischen Fahrer sei nicht beabsichtigt.
Mit dieser Argumentation hatte die Zentrale bei der Verhandlung in erster Instanz im vergangenen Jahr Erfolg. Damals befanden die Richter, es sei der Kunde, der Fahrer bestimmter Nationalitäten ausschließe, und keineswegs die Taxizentrale. Nihad Kaja, der mit einigen Kollegen das Berufungsurteil erkämpfte, zeigte sich nach dem Urteil des Oberlandesgerichtes am Freitag erleichtert. ¸¸Ich mußte schon in einer Gaststätte an der Theke meinen deutschen Personalausweis zeigen und wurde trotzdem weggeschickt, ohne daß meine Anfahrt bezahlt wurde'', berichtete Kaja von den Folgen der Duisburger Praxis. (Az.: 14 U 238/98)
stn nr121 29.05.99

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Fünfter Taximord in diesem Jahr(1998)
TAXIPRESS.DE Weinheim/Schriesheim-Ladenburg/Weil am Rhein: In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde gegen 04.48 Uhr in Weil am Rhein ein Taxi mit HD-Kennzeichen eines Heidelberger Taxiunternehmens kontrolliert, das - mit zwei Männern besetzt - die Grenze zur Schweiz überschreiten wollte. Die beiden Insassen, 23 und 24 Jahre alte ungarische Staatsangehörige aus Budapest, wurden vorläufig festgenommen, nachdem die Beamten im Innern des Mercedes-Benz Blutantragungen und ein blutverschmiertes Springmesser entdeckt hatten. Auch an der Kleidung der beiden Männer waren Blutantragungen festgestellt worden. Bereits in seiner ersten Vernehmung durch die Kriminalpolizei Lörrach gab einer der beiden Männer an, daß sich die beiden in der Nacht von Heidelberg aus mit dem Taxi nach Weinheim fahren ließen, dort den Taxifahrer in Raubabsicht angegriffen und getötet haben. Den Angaben zufolge haben sie den Mann danach auf der BAB Frankfurt-Basel dann im Bereich eines Parkplatzes aus dem Auto geschafft und im danebenliegenden Wald abgelegt.
In den frühen Morgensunden durchsuchten starke Kräfte der Schutz-und Kriminalpolizei aus Mannheim und Heidelberg sowie der Autobahnpolizei mit Unterstützung hessischer Beamter und eines Polizeihubschraubers aus Stuttgart alle infrage kommenden Autobahnparkplätze. Bereits alarmierten Durchsuchungskräften der Bereitschaftspolizei Bruchsal konnte der sonntägliche Einsatz erspart werden, nachdem Beamte des Mannheimer Kriminaldauerdienstes gegen 09.15 Uhr ca. 30 m abseits des ersten Autobahnparkplatzes nach der BAB-Ausfahrt Schriesheim-Ladenburg (in Fahrtrichtung Süden) eine mit Laub bedeckte männliche Leiche entdeckten. Es handelte sich um den 45 Jahre Taxifahrer aus Schriesheim; der Mann war verheiratet und hatte drei Kinder. Zu der Tatortbefundaufnahme durch die Kriminaltechniker der Kriminalpolizei Heidelberg, wurde die Staatsanwaltschaft Mannheim sowie das Rechtsmedizinische Institut der Universität Heidelberg hinzugezogen. Die Sektion wurde für Sonntag nachmittag angeordnet, von dem Ergebnis erwarten die Ermittler nähere Aufschlüsse zum Tathergang. Die Ermittlungen des Dezernates Kapitalverbrechen der Kriminalpolizei Heidelberg konzentrieren sich derzeit auf die genaue Klärung des Tatmotives sowie die jeweiligen Tatbeiträge der beiden Verdächtigen. Nach dem derzeitigen Sachstand ist davon auszugehen, daß die Tat nach Mitternacht im Weinheimer Innenstadtbereich in dem Taxi mit dem Kennzeichen HD-HA 55 ( Mercedes- Benz Modell 124, E-Klasse, Limousine, 250er Diesel, beigefarben ) stattgefunden hat. Der genaue Tatort ist zur Zeit noch nicht bekannt. Es muss wenige Minuten später gewesen sein, als die beiden Verdächtigen zusammen den Getöteten auf dem BAB-Parkplatz aus dem Auto getragen und in das direkt angrenzende Waldstück gebracht haben. Die Kriminalpolizei geht davon aus, daß sowohl die Tat selbst, das Verbringen des Opfers vom Fahrersitz aus in den Fond als auch das Ablegen auf dem BAB-Parkplatz beobachtet worden sein könnte. Darüberhinaus liegen Anhaltspunkte vor, daß der Taxifahrer noch während der Tat gehupt hat. Angaben hierüber würden den Ermittlern die genaue Bestimmung der Tatzeit und des Tatortes ermöglichen. Die beiden Verdächtigen, die sich den bisherigen Feststellungen erst seit kurzer Zeit in der hiesigen Region aufhalten und keiner Arbeit nachgehen, werden im Verlauf des Sonntag von Weil am Rhein aus nach Heidelberg verschubt. Die Staatsanwaltschaft Mannheim wird gegen sie Haftbefehle beantragen.
Der 45-jährige ermordete Kollege hinterläßt 3 Kinder und seine Frau.
Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 06221/99-1601 mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen.
Wir trauern um den ermordeten Kollegen

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Spanischer Taxifahrer zockt Touristin ab.
Madrid (Spanien)(dpa): Eine deutsche Touristin hat in Madrid für eine Taxifahrt vom Flughafen ins Stadtzemtrum umgerechnet 600 DM bezahlt. Diese Fahrt kostet höchstens 35 DM. Den Rekordbetrug erklärte die Urlauberin der Zeitung "El Mundo" damit, dass sie sich mit der spanischen Währung auskenne und bezahlt habe was der Fahrer verlangt habe.
stn nr 146 29.06.98

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Talisman rettet Schweizer Taxifahrer das Leben.
Bern (Schweiz)(dpa):Ein Schweizer Taxifahrer war von einem 27-jährigen Räuber im Taxi überfallen und mit einem Messer bedroht worden. Als der Taxifahrer sich wehrte, stach der Drogensüchtige zu. Die Klinge traf jedoch nur den Glücksbringer aus Stein, den der Taxifahrer in der Brusttasche bei sich trug. Dadurch wurde der Chauffeur nur leicht verletzt. (es nicht bekannt, ob der Räuber gefasst wurde.)
stn nr 143 25.06.98

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Betrunkender Baggerfahrer nimmt Taxi auf die Schaufel.
Mainz(AP) ein betrunkener Baggerfahrer hat aus Zorn ein Taxi auf die Schaufel und durch mehrere Strassen gefahren. Laut Polizei warf der Baggerfahrer das Taxi nach rd. 100 Metern ab. Der Taxifahrer hatte sich durch einen Sprung aus dem Auto, an welchem Totalschaden entstand, gerade noch retten können.
stn nr 78 03.04.98

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Taxi billiger - Grundgebühr weg
Model vom runden Tisch in Düsseldorf
Die Düsseldorfer Poitiker verweigerten monatelang den Taxifahrern eine Tariferhöhung. Dafür brachten sie jetz ein neues Tarifmodell hervor.
Die Grundgebühr soll nicht von 3,90 DM auf 4,50 DM steigen - sie soll wegfallen. Und der Kilometerpreis soll nicht steigen. Die SPD denkt, dass damit die T wieder mehr Fahrgäste und somit mehr Umsatz haben werden. Ausserdem soll eine Einheitsgebühr von 15,00 DM ab dem Hauptbahnhof ins ganze Stadgebiet gelten. Weiterhin soll der Kunde bereits am Flughafen am Schalter den Fahrpreis in die Stadt zahlen. Die Grünen sind dafür. Der Bürgermeister Scheffler meint nur wenn die Preise sinken werden mehr Kunden Taxi fahren.
express Düsseldorf presseinfo wuerfelfunk (www.wuerfelfunk.de) Juli 98
Wir meinen dazu, dass das wie so viele andere Experimente zu Lasten des Taxigewerbes einen Schuss in den Ofen darstellen. Kosten steigen nun mal. Auch die Löhne der Kunden, durch Arbeitstzeitverkürzungen (35-Stunden-Woche) laufen den taxen die Kosten weg und qualifiziertes Personal kann nicht ezahlt werden. Der Kunde aber will und hat den Anspruch auf Qualität. Qualität aber gibts nicht umsonst.
So wird auch dieser Versuch nur die Taxen Geld kosten und in der Stadt Arbeitsplätze vernichten - und frustrierte Kunden zurücklassen.

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Taxifahrer: Ich schoss auf Tote
(Kiel)(dpa) Ein Doppelmord in Kiel entpuppt sich vermutlich als getarnter Selbstmord. Der dringend tatverdächtige Taxifahrer gab nach seiner Verhaftung an, dass das Ehepaar wegen schwerer Krankheit Selbstmord mit Schlaftabletten beging. Anschliessend schoss er den Toten in den Kopf. Als Belohnung sollte der Taxifahrer die Versicherungssumme aus einer Lebensversicherung der Toten für seinen Betrieb erhalten. Die entsprechenden Untersuchungen dauern nocht an.
stn nr 91 21.04.98

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Ein Kollege wurde bei Hünfeld, Kreis Fulda ermordet. Er wurde 100 Meter neben seines Taxis, dessen Fahrertür geöffnet war, tot aufgefunden. Der selbstständige Kolleg hat die Aufträge immer direkt angenommen.
stn nr 62 16.03.98

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Berlin(AP) Bissiger Räuber kaut Taxifahrer Teil vom Ohr ab
Ein ca 25-jähriger Täter hat am Donnerstag morgen versucht einen Taxifahrer mit Hilfe einer Gaspistole auszurauben. Der 39-jährige Taxler entwand ihm die Waffe. Darauf biss der Täter dem Taxifahrer ein Stück vom Ohr ab. Der Täter entkam ohne Beute, der Taxifahrer kam ins Krankenhaus.
stn nr 24 30.01.98

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Berühmte Londoner Taxis stehen vor ihrer letzten Fahrt
London- Die roten Telefonzellen verschwanden, der Doppeldecker wird demnächst verschrottet und auch das Londoner Taxi ist nicht mehr, was es einmal war. Eines der augenfälligsten Merkmale Londons für die Welt war der Austin FX 4. Die Produktion allerdings wurde eingestellt. Der Nachfolger TX1 wird als "Batmobil und Kuscheltier" von den einen abgelehnt. Von anderen als "Thomas, die kleine Lokomotive" bereits geliebt. Aber auch das neue Taxi erfüllt den strengen Anforderungskatalog aus dem Jahre 1906 - unter anderem einen Stauraum für einen Heuballen im Fond. Das Fahrzeug wurde sogar zehn Zentimeter höher. Die Gegensprechanlage kann per Schalter vom Fahrgast abgestellt werden, in der hinteren Sitzbank wurde ein Kindersitz integriert und man kann sogar Handy oder Laptop an die Bordelektrik anschliessen. Der FX 4 wurde rund 88 000 mal verkauft. Der TX 1 kostete zwischen 24 500 und 28 000 britische Pfund. In Deutschland will der Importeur Erik Peil ca 50 Exemplare pro Jahr mit Linkssteuerung absetzen.
stn nr 23 29.01.98

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Taxifahrer lehnt Fahrgast ab: Drei Monate Gefängnis.
Kairo(dpa): In Kairo (Ägypten) wurde ein Taxifahrer zu drei Monaten Gefängnis verurteilt, weil er einen Fahrgast nicht mitnehmen wollte. Offenbar hatte er sich lautstark geweigert, von Gizeh in das Stadtgebiet mit dem ständigen Verkehrschaos um den Hauptbahnhof zu fahren.
stn nr 19 24.01.98

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In Madrid streikten am 22. Janaur 1998 rd 2000 Taxen und blockierten die Hauptstrassen. Politiker hatten Werbeplakate an den Taxen verboten.
stn nr 18 23.01.98
ps: aus dem Artikel ging nicht hervor, ob die Kollegen Erfolg hatten.

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stn:=Stuttgarter Nachrichten
stz:=Stuttgarter Zeitung
sa:=Sonntag Aktuell
Flensburg; dort wird eine Verkehrssünderkartei geführt. Diese notiert einen Punktestand fortlaufend auf, wobei der Stand 18 Punkte nicht erreicht werden darf, da ein Kraftfahrer ansonsten seine Fahrerlaubnis verliert. Die Punkte werden bei unterschiedlich schweren Verkehrsverstössen erteilt. Es gibt dazu in der Bundesrepublik einen genauen Katalog, in welchem festgelegt ist, wieviele Punkte für welchen Verkehrsverstoss zu erwarten sind. Diese Punkte in Flensburg werden üblicherweise nach zwei Jahren, bei erneutem Punktesammeln innerhalb dieser zwei Jahre nach fünf Jahren gelöscht.

le 09.06.99


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