An den
V o r s t a n d
der Taxi-Auto-Zentrale eG
Karlsbader Straße 42
70372 Stuttgart
14.03.2001/oe
Antrag 26.05.2000 von 64 Genossenschaftsmitgliedern zur Abstimmung
„nicht tätige Taxiunternehmer“ auf der Generalversammlung am 04.06.2001
Sehr geehrte Herren des Vorstandes,
nachdem verschiedene Kollegen sich vergeblich bemüht haben,
eine persönliche Auskunft zu erhalten, wie in oben bezeichneter Angelegenheit
nun weiter verfahren wird, wende ich mich nochmals an Sie mit der
Bitte um umgehende, schriftliche Stellungnahme.
Frage:
Warum wurde der von 64 Genossen über die Anwaltskanzlei
Thurner & Siepmann Stuttgart, gestellten – formell korrekten und fristgerecht
eingereichten – Antrag zur Generalversammlung am 04.06.2000 nicht auf die
Tagesordnung gesetzt und nicht zur Abstimmung gestellt?
In seinem Schreiben vom 31.05.2000 hat der damalige Vorstandsvorsitzende
Kristan auf diesen Antrag hingewiesen und hierzu seine persönliche
Meinung kundgetan.
Viele Genossen empfinden dies als Mißachtung der Generalversammlung
durch den Vorstand und Aufsichtsrat der Taxi-Auto-Zentrale eG und können
sich mit dem derzeitigen Zustand, dem Aussitzen des Problems, nicht zufrieden
geben.
Bitte informieren Sie sich und die Genossen an geeigneter Stelle, ob
der Antrag – der sich ja nicht erledigt hat – nun am 01.07.2001 in die
Tagesordnung eingebunden werden kann. Die unterzeichnenden Genossen erwarten
dies selbstverständlich!
Es ist auch zu klären, warum der Aufsichtsrat diesen Umstand nicht
moniert und damit seine Pflichten möglichweweise eklatant verletzt
hat. Auch der Geno-Verband Stuttgart, dem der Antrag ebenfalls zuging,
hat die fehlende Aufnahme und Behandlung auf der Generalversammlung offenbar
nicht moniert und wird abermals mit Kopie dieses Schreibens aufgefordert,
diesem Versäumnis nachzugehen.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Oehler
Genossenschaftsmitglied
Kopie dieses Schreibens
Aufsichtsratsmitglieder
Aufsichtsratsvorsitzender
Geno-Verband, Herrn
Kuhn
www.taxirundbrief.de
www.taxi-stuttgart.de
www.taxithemen.de
O f f e n e r B r i e f
an den Vorstand der Taxi-Auto-Zentrale e.G., Stuttgart
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15. November 1998
Nachdem die Umwandlung nun nicht mehr das Tagesgeschäft blockiert, wollen wir um die Beantwortung nachstehend formulierter Fragen bzw. um die Bearbeitung der angesprochenen Themen bitten:
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Optimierung des Funkablaufs
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Warum ist die Auftragsvermittlung mehrfach um einige Minuten verspätet im Fahrzeug, warum klagen Taxikunden darüber, dass keiner das Telefon in der Zentrale abnimmt und warum monieren Fahrgäste eine unfreundliche, kurz angebundene Behandlung am Telefon?
Wann erscheint endlich eine aktuelle Ausgabe der Funk- und Betriebsordnung? Auch eine aktualisierte Genossenschaftssatzung ist längst überfällig.
Warum entstehen Probleme mit der Funkvermittlung bei den Aufträgen "Taxiplatz anfahren"?
Wie werden Fehlfahrten verfolgt und was wird getan, um sie zu vermeiden?
Warum> stehen Taxen oftmals nicht pünktlich zur vorbestellten Zeit bei den Abholadressen bereit, insbesondere in den frühen Morgenstunden? Weshalb wird hier zu Problemzeiten, bei besonderen Gebieten und bei schlechtem Wetter nicht einfach die Vorlaufzeit verlängert?
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Marketing/Marktbeobachtung
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Was wird unternommen in Sachen Verkauf der Leistung "Taxi", Aquisition bei Firmen, Fahrten zu Kuraufenthalten?
Welche Ergebnisse liegen zum Thema "Achertal-Ambulanz" vor, warum übernimmt diese Firma immer mehr Aufträge?
Warum wirbt die Taxi-Auto-Zentrale e.G. Stuttgart nicht mehr in Telefonzellen?
Wo wirbt die TAZ überhaupt noch für die Leistung "Taxi"?
Was tut der Vorstand gegen das Konkurrenzaufgebot von den verschiedensten Seiten?
Warum betreibt die Genossenschaft keine "Pro-Taxi-Politik", warum rangiert das Profitdenken vor dem genossenschaftlichen Gedanken?
Warum schafft es unsere TAZ nicht, positive Berichterstattung in den Medien zu placieren (Bericht z. B. über schlechtes Fahrpersonal!)? Hat man schon einmal z.B. über schlechte Küche oder unfreundliche Kellner vom Gaststättenverband gelesen?
Stimmt es, dass die TAZ von der Kassenärztlichen Vereinigung 10% Rechnungsgebühr kassiert und auf diese nicht verzichtet bzw. lieber einen niedrigen Abschluss hingenommen hat?
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Warum fehlt eindeutig Transparenz durch Tätigkeitsberichte der einzelnen Organe, vor allem des Vorstandes und der Leitung der Funkzentrale, um der Bildung der wildesten Gerüchte entgegenzuwirken?
Wird für die Zukunft ein "Fahrplan" über die Aussichten der Funkzentrale in Kürze erarbeitet?
Zu welchem Zeitpunkt kommt zukünftige Technik (z.B. GPS, vollauto-matische Auftragsvermittlung) und werden die Genossen unterstützt bei ihrer Investitionsplanung und bei der Anschaffung von neuen Funkgeräten?
Welche Aufgaben hat der Vorstand in der Zeit von der Generalversammlung bis heute (11/98) in Angriff genommen?
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Kosten-Nutzen-Verhältnis der Immobilien |
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Warum haben die Genossen keine generelle Kosten-Nutzen-Gegenüberstellung in Händen?
Wie verhält sich die Höhe des gesamten Instandhaltungsaufwandes im Gegensatz zu den Mieteinnahmen?
Wäre es nicht wünschenswert, dem Taximagazin eine Arbeitsplatzbeschreibung unseres geschäftsführenden Vorstandes zu entnehmen und sich so eine übersicht über die Verwendung der Gehaltsaufwendungen von ca. DM 140.000,- p.a. verschaffen zu können?
Warum wird die Gewerbepolitik nicht in den eigens dafür gegründeten Verband verwiesen?
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Gerechte Kostenverteilung
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Warum besteht nicht eine eindeutig getrennte Buchhaltung zwischen der TAZ e.G. und dem Verband?
Warum beteiligen sich passive Mitglieder (ohne Taxi) nicht an den Verwaltungskosten durch eine monatliche Pauschale (vorstellbar 30 DM)? Im Funkbeitrag von DM 250,- sind doch sicher auch Verwaltungskosten beinhaltet?
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Warum wird der Einsatz der bereits bestehenden Kontrollmöglichkeiten nicht forciert?
Weshalb wurden die Kontrollausweise eingezogen, warum werden alle Kontrolleure zurückgerufen, wenn doch nur sehr wenige mit ihrer Aufgabe überfordert waren (einfach bessere Auswahl und Schulung der Kontrolleure)?
Was wird ersatzweise getan, um kundenunfreundliches oder unkollegiales Verhalten einiger weniger zu unterbinden?
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Warum üben Vorstandsmitglieder keine Fahrdiensttätigkeit – wenigstens an drei bis vier Tagen im Monat – aus, um sich vom "Geschehen am Platze" und von den äusserungen der Fahrgäste selbst ein Bild machen zu können?
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| Thomas Oehler | Ralph Taubensee | Jürgen Hofmann |
| Tilly Bartholomäi-Bayer | | Werner Bayer |
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